Wissen · Subdomains

Was ist eine Subdomain? Aufbau und Funktion erklärt

Aufbau einer Domain (TLD, SLD, Sub), wie Subdomains technisch funktionieren und wofür sie sich eignen.

Wer eine Domain hat, hat automatisch das Recht, beliebig viele Subdomains daraus zu bauen. Aber was genau ist eine Subdomain technisch – und wie unterscheidet sie sich von einer „normalen" Domain?

Aufbau einer Domain

Eine vollständige Domain wird von rechts nach links gelesen. Beispiel: shop.beispiel.de

  • .de – die Top-Level-Domain (TLD), verwaltet von der DENIC.
  • beispiel – die Second-Level-Domain (SLD), das, was man bei einem Registrar registriert.
  • shop – die Subdomain (auch: Third-Level-Domain), frei wählbar vom Domain-Inhaber.

Was bedeutet „frei wählbar"?

Die Subdomain wird nicht beim Registrar bestellt, sondern in der DNS-Konfiguration der Hauptdomain angelegt. Das geht in jedem Hosting-Panel (Plesk, cPanel, Confixx) oder bei DNS-Providern wie Cloudflare. Du kannst beliebig viele Subdomains anlegen – ein guter Hosting-Tarif erlaubt unbegrenzt viele.

Wie funktioniert eine Subdomain technisch?

Im DNS-System wird ein neuer Eintrag (meist ein A-Record für IPv4 oder AAAA für IPv6) angelegt. Der Eintrag shop.beispiel.de A 192.0.2.10 sagt allen Clients: „Wenn jemand shop.beispiel.de aufruft, schicke ihn an den Server mit dieser IP." Die Subdomain kann auf denselben Server zeigen wie die Hauptdomain – oder auf einen ganz anderen.

Wofür nutzt man Subdomains?

  • Themen-Trennung: blog.beispiel.de, karriere.beispiel.de
  • Funktions-Trennung: shop.beispiel.de, app.beispiel.de, api.beispiel.de
  • Sprachen/Länder: en.beispiel.com, fr.beispiel.com
  • Staging und Tools: dev.beispiel.de, tools.beispiel.de
  • Technische Sub-Services: cdn.beispiel.de, mail.beispiel.de

Subdomain vs. Subdirectory

Das ist eine eigene große Frage – die behandeln wir im Artikel Subdomain vs. Verzeichnis.