Werkzeuge für Domain, DNS und SSL

Auf domain-root.de gibt es drei kostenlose Werkzeuge: den DNS-Check für die DNS-Einträge einer Domain, den SSL-Check für ihre ausgestellten Zertifikate und den Subdomain-Finder für öffentlich bekannte Subdomains. Alle drei laufen im Browser ohne Anmeldung und fragen öffentliche Datenquellen ab.

Eine aufgeräumte Werkbank mit Lupe, kleinem Schraubendreher-Set und aufgerolltem Netzwerkkabel auf hellem Holz
Bild: KI-generiert

Wer eine Domain betreibt, will oft schnell etwas nachsehen: ob ein neuer DNS-Eintrag schon ausgeliefert wird, wann das Zertifikat abläuft oder welche Subdomains öffentlich bekannt sind. Dafür gibt es hier drei Werkzeuge. Du gibst eine Domain ein und bekommst das Ergebnis im Browser, ohne Anmeldung und ohne Programm auf dem eigenen Rechner. Den DNS-Check beantwortet unser eigener Server. Die Angaben zu Zertifikaten holt dein Browser direkt bei der öffentlichen Datenbank crt.sh. Welche Daten dabei wohin gehen, steht in der Datenschutzerklärung.

DNS-Check

Der DNS-Check fragt die wichtigsten Einträge einer Domain auf einmal ab: A und AAAA für die IPv4- und IPv6-Adresse, MX für den Mailserver, TXT etwa für SPF und DMARC, NS für die Nameserver, CNAME für Aliasnamen und SOA für die Angaben zur Zone. Die Antworten kommen vom Resolver unseres Servers. Der Resolver deines Internetanbieters ist dabei nicht beteiligt. Das ist nach einer Änderung hilfreich: Siehst du dort schon den neuen Wert, ist er bei den zuständigen Nameservern angekommen, auch wenn dein eigener Rechner noch den alten im Zwischenspeicher hat. Wie lange das dauern kann, erklärt TTL bei DNS: wie lange Einträge gelten.

Eine alte Telefonvermittlung aus Messing mit vielen gesteckten Kabeln in einem dämmrigen Raum
Bild: KI-generiert

Praktisch ist der DNS-Check auch nach dem Einrichten einer E-Mail-Adresse mit eigener Domain. Du siehst auf einen Blick, ob der MX-Eintrag auf den richtigen Mailserver zeigt und ob die TXT-Einträge für SPF und DMARC so in der Zone stehen, wie du sie eingetragen hast. Was in diese Einträge gehört, erklärt der Bereich E-Mail mit eigener Domain absichern.

SSL-Check

Der SSL-Check zeigt die zuletzt ausgestellten Zertifikate einer Domain, bis zu 20 Stück, jeweils mit Aussteller, Namen, Ausstellungs- und Ablaufdatum. Die Daten stammen aus den Certificate-Transparency-Logs, öffentlichen Verzeichnissen, in denen ausgestellte Zertifikate protokolliert werden und die jeder abfragen darf [2]. Durchsucht werden sie über crt.sh, eine Zertifikatssuche von Sectigo [3]. So siehst du, ob die automatische Erneuerung geklappt hat und ob jemand ein Zertifikat für deine Domain bestellt hat, von dem du nichts weißt.

Subdomain-Finder

Der Subdomain-Finder nutzt dieselben Logs. Jede Subdomain, für die irgendwann ein öffentliches Zertifikat ausgestellt wurde, steht dort mit Namen [2]. Das Werkzeug sammelt diese Namen und zeigt sie als Liste. Bei großen Domains kann die Abfrage einige Sekunden dauern. Subdomains ohne eigenes Zertifikat oder solche, die nur über ein Wildcard-Zertifikat laufen, findet es nicht. Das Ergebnis eignet sich, um eigene, vergessene Subdomains aufzuspüren, etwa alte Testsysteme, die noch laufen und keine Updates mehr bekommen. Dieselbe Liste kann allerdings jeder andere auch abrufen. Warum ein Wildcard-Zertifikat die Namen nicht verrät, steht unter SSL für Subdomains: Wildcard oder einzelne Zertifikate.

Weitere Werkzeuge im Projekt

Auf anderen Seiten von Domain-Root gibt es weitere Werkzeuge. Welche Cookies eine Website setzt, prüft der Cookie-Checker. Werkzeuge für Suchmaschinenoptimierung stellt der Bereich SEO-Tools im Überblick vor.

  1. Gesetz RFC 6962: Certificate Transparency. IETF. Stand Juni 2013. abgerufen am 29.10.2026
  2. Organisation crt.sh Certificate Search. Sectigo. Stand laufend. abgerufen am 29.10.2026

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