Webhosting und Server
Webhosting ist der Speicherplatz und die Rechenleistung, auf denen deine Website läuft, vom geteilten Paket bis zum eigenen Server. Dieser Bereich erklärt die Hosting-Arten, den Wechsel des Anbieters, den Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die Werkzeuge am Server wie .htaccess und HTTP-Statuscodes.

Eine Domain allein zeigt noch keine Website. Irgendwo muss ein Server stehen, der die Seiten ausliefert, wenn ein Browser sie anfragt. Diesen Server mietest du meist bei einem Hoster. Was du dort bekommst, reicht vom Platz auf einem geteilten Rechner bis zu einer ganzen Maschine, die du selbst verwaltest. Die Ratgeber in diesem Bereich helfen dir, das passende Angebot zu wählen, sauber umzuziehen und Probleme am Server zu finden.
Hosting auswählen und wechseln
Viele kleine Websites laufen auf Shared Hosting: Viele Kunden teilen sich einen Server, der Anbieter kümmert sich um Betriebssystem und Updates. Ein vServer gibt dir mehr Freiheit und mehr Pflichten, weil du ihn selbst einrichtest. Cloud-Angebote rechnen nach Verbrauch ab und wachsen mit. Die Unterschiede erklärt Webhosting-Arten: Shared Hosting, vServer und Cloud. Wie du den Anbieter wechselst, ohne dass deine Website oder deine Mails ausfallen, steht unter Webhosting wechseln ohne Ausfall. Beim Kündigen des alten Vertrags hilft vertrag-kuendigen.com.
Viele Hoster liefern eine Verwaltungsoberfläche mit. Eine der verbreiteten ist Plesk; wie du dort Domains, Subdomains und Zertifikate anlegst, zeigt Plesk: Domains, Subdomains und Zertifikate verwalten. Wann ein CDN vor dem Hosting sinnvoll ist, erklärt CDN oder Hosting: wer macht was?.
Datenschutz beim Hoster
Auf dem Server liegen die Daten deiner Besucher: IP-Adressen in den Protokollen, Nachrichten aus dem Kontaktformular, Bestellungen im Shop. Der Hoster verarbeitet sie in deinem Auftrag. Die DSGVO verlangt dafür einen Vertrag mit festen Mindestinhalten [1]. Steht der Server außerhalb der EU, braucht die Übermittlung der Daten außerdem eine eigene Grundlage, etwa einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission [4, 5]. Was im Vertrag stehen muss und was der Serverstandort bedeutet, liest du unter Hosting und DSGVO: Serverstandort und Auftragsverarbeitung.
Regeln und Fehler am Server
Auf vielen Servern mit Apache kannst du Einstellungen für einzelne Verzeichnisse in einer Datei namens .htaccess ablegen, ohne an die Hauptkonfiguration zu kommen [2]. Damit richtest du Weiterleitungen ein, schützt Ordner mit einem Passwort oder legst eigene Fehlerseiten fest. Beispiele findest du unter Die .htaccess-Datei: Weiterleitungen und Regeln.

Jede Antwort eines Webservers trägt einen dreistelligen Statuscode. 301 meldet eine dauerhafte Weiterleitung, 404 eine fehlende Seite, 410 eine bewusst entfernte [3]. Welche Codes es gibt und was sie für Besucher und Suchmaschinen bedeuten, zeigt HTTP-Statuscodes von 200 bis 503. Wie Weiterleitungen in der Suche wirken, steht auf seo.domain-root.de unter Weiterleitungen und SEO: 301, 302 und 410.
Die vollständige Fehlersuche, von DNS über Zertifikat bis Server, beschreibt Website nicht erreichbar: Fehlersuche Schritt für Schritt. Für die Verschlüsselung deiner Website ist der Bereich SSL und HTTPS zuständig.
- Gesetz Art. 28 DSGVO Auftragsverarbeiter (Verordnung (EU) 2016/679). Europäische Union, Textausgabe dsgvo-gesetz.de. Stand 27.04.2016. abgerufen am 29.10.2026
- Organisation Apache HTTP Server Tutorial: .htaccess files. The Apache Software Foundation. Stand 2026. abgerufen am 29.10.2026
- Gesetz RFC 9110: HTTP Semantics. IETF. Stand Juni 2022. abgerufen am 29.10.2026
- Gesetz Art. 44 DSGVO Allgemeine Grundsätze der Datenübermittlung (Verordnung (EU) 2016/679). Europäische Union, Textausgabe dsgvo-gesetz.de. Stand 27.04.2016. abgerufen am 29.10.2026
- Gesetz Art. 45 DSGVO Datenübermittlung auf der Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses (Verordnung (EU) 2016/679). Europäische Union, Textausgabe dsgvo-gesetz.de. Stand 27.04.2016. abgerufen am 29.10.2026
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