Domains und Subdomains

Eine Domain ist der Name, unter dem eine Website und E-Mail-Adressen erreichbar sind, etwa beispiel.de. Du mietest sie über einen Registrar bei der Registry der Endung, bei .de ist das die DENIC. Die Ratgeber in diesem Bereich erklären Aufbau, Registrierung, Umzug, Fristen, Recht und den Umgang mit Subdomains.

Leere Namensschilder aus Holz neben den Haustüren einer ruhigen Wohnstraße in der Morgensonne
Bild: KI-generiert

Eine Domain ist der Teil einer Internetadresse, den du dir aussuchst und registrierst, zum Beispiel beispiel.de. Technisch ist sie ein Knoten im Namensbaum des DNS, der bei der Wurzel beginnt und über die Endung bis zu deiner Domain und ihren Subdomains reicht [1]. Welche Endungen es gibt und wer sie verwaltet, steht in der Root Zone Database der IANA. Für .de ist dort die DENIC eG als Verwalterin eingetragen [2]. Im Juni 2026 wurde nach Angaben der DENIC die 18-millionste .de-Domain registriert [3].

Die Ratgeber in diesem Bereich folgen dem Leben einer Domain: vom Aufbau des Namens über die Registrierung und die Wahl der Endung bis zum Umzug, zum Schutz vor Diebstahl und zu den Fristen, wenn eine Domain ausläuft.

Grundlagen: Domain und Subdomain

Wie eine Domain aufgebaut ist und was Top-Level-Domain, Second-Level-Domain und Subdomain bedeuten, erklärt Was ist eine Domain? Aufbau und Funktion. Eine Subdomain wie shop.beispiel.de legst du selbst an, ohne sie neu zu registrieren. Was sie leistet, steht unter Was ist eine Subdomain?, die Einrichtung mit DNS-Eintrag, Webserver und Zertifikat unter Subdomain einrichten. Ob ein Blog oder Shop besser als Subdomain oder als Verzeichnis läuft, vergleicht Subdomain oder Verzeichnis: was ist besser für SEO?.

Registrieren und die passende Endung wählen

Vor der Registrierung steht die Frage nach der Endung: .de, .com, .eu oder eine der neueren Endungen wie .shop. Was die Wahl für Zielgruppe, Suchmaschinen und Registrierungsbedingungen bedeutet, steht unter Domain-Endungen: .de, .com oder eine neue Endung. Den Ablauf vom Prüfen der Verfügbarkeit bis zur laufenden Gebühr beschreibt Domain registrieren. Namen mit ä, ö, ü oder ß werden im DNS in eine Zeichenfolge mit xn-- umgewandelt. Was dabei zu beachten ist, erklärt Umlaut-Domains und Punycode.

Umziehen, schützen und zurückholen

Für einen Wechsel des Anbieters brauchst du meist einen Auth-Code. Wie der Umzug ohne Ausfall gelingt, steht unter Domain umziehen: Auth-Code und Providerwechsel. Wie Angreifer Domains übernehmen und wie du dich dagegen schützt, zeigt Domain-Hijacking verhindern. Ist eine Domain ausgelaufen oder gelöscht, gibt es je nach Endung Fristen, in denen du sie zurückholen kannst: Domain abgelaufen: Fristen und Rückholung.

Gestapelte Umzugskartons in einem leeren hellen Raum neben einer Tür mit steckendem Schlüssel
Bild: KI-generiert

Inhaber und Rechte

Wem eine Domain gehört und welche Daten öffentlich abrufbar sind, erklärt Whois-Abfrage: wem gehört eine Domain?. Wann ein Name, eine Marke oder ein Unternehmenskennzeichen einer Registrierung entgegensteht, behandelt Domain und Recht: Namensrecht, Marken und Streitfälle.

Für schnelle Prüfungen ohne Anmeldung gibt es auf dieser Website drei Werkzeuge. Der DNS-Check zeigt die Einträge einer Domain, der SSL-Check das Zertifikat und der Subdomain-Finder die Subdomains, die aus Zertifikaten bekannt sind.

Damit eine Domain im Browser funktioniert, braucht sie DNS-Einträge. Die passenden Ratgeber findest du im Bereich DNS: Namensauflösung und Einträge.

  1. Gesetz RFC 1034: Domain Names, Concepts and Facilities. IETF, P. Mockapetris. Stand November 1987. abgerufen am 29.10.2026
  2. Organisation Root Zone Database. IANA. Stand 2026. abgerufen am 29.10.2026
  3. Organisation Digital milestone: .de domains break the 18-million mark. DENIC eG. Stand 09.07.2026. abgerufen am 29.10.2026

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